Wie läuft ein Fratello-Treffen ab?

Die Teilnehmer*innen treffen sich monatlich im Kleinen Michel (Pfarrei St. Ansgar), in der Regel am letzten Montag des Monats, um sich in geselliger Atmosphäre auszutauschen.

Bei den Fratello-Treffen wird der Glaube gefeiert und Nahrung für Leib und Seele geteilt:

Die monatlichen Treffen bestehen jeweils aus

1) einem spirituellen Teil, in Form einer Andacht, in der es für unsere Stadt gebetet wird,

2) einem gemeinsamen, von Freiwilligen der Gemeinde des Kleinen Michel vorbereiteten, warmen Essen und

3) einem inhaltlichen Schwerpunkt zu unterschiedlichen Themen aus Politik, Gesellschaft und Kultur. Das Spektrum reicht von gemeinsamen Filmabenden, über moderierte Podiumsdiskussionen mit externen Gästen bis hin zur Gruppenarbeit über politische, existentielle und spirituelle Fragestellungen. Zentral ist dabei immer die Möglichkeit zu Begegnung, Austausch und Diskussion auf Augenhöhe zwischen den Teilnehmenden und der Anstoß zu eigenverantwortlichen Initiativen, um so selbstbestimmter und wirksamer an der Gesellschaft teilzuhaben.

Themenschwerpunkte und Formate werden vor den Treffen gemeinsam erarbeitet. Auch daran kann jede(r) Interessierte mitwirken: Ausgehend von einem hauptamtlichen Kernteam werden in Absprache mit den Teilnehmenden Impulse für die jeweiligen Treffen gesetzt. Für die konkretere Vorbereitung werden dann Arbeitsgemeinschaften aus Obdachlosen und Nicht-Obdachlosen, Sozialarbeitern*innen und Interessierten gebildet, die sich der Verwirklichung der Begegnungen widmen.