Erzbischof nimmt sich Zeit für Gespräche

Fratello Treffen am Welttag der Armen 2021: Gespräche und Begegnung mit Erzbischof Stefan Heße

Es ist Mittageszeit und im Foyer der Katholischen Akademie gibt es Gemüse-Curry mit Reis und einen exotischen Gulasch mit Nudeln. Die Frauen der Philippinischen Gemeinde und „Les Samaritaines“ vom Kleinen Michel haben schon einen Tag zuvor begonnen zu kochen und und es riecht einfach herrlich nach verschiedensten Gewürzen. „Ist das nicht der Erzbischof?“ fragt einer. Unerkannt und ohne großen Bahnhof war er plötzlich da und mit den Menschen von Fratello im Gespräch: Erzbischof Stefan Heße. Ohne Begleitung ist er gekommen und es geht auch niemand mit ihm, der ihn als Bischof vorstellt oder ihn vielleicht zu zuvor ausgewählten Anwesenden führt. Er hat Zeit, geht auf Einzelne zu, sucht mit allen das Gespräch und hört zu. Anliegen werden vorgetragen und Wünsche. Manche Gespräche dauern lange und manches sprudelt aus den wohnungslosen Menschen heraus. Staunen und Freude sind zu spüren. Darüber, dass der Erzbischof sich Zeit nimmt und eine Begegnung möglich ist und über das Gefühl, Wahrgenommen und Gesehen zu werden.